Mittwoch, 19. November 2014

Veränderungen...

Wer meinen Blog verfolgt, hat sicherlich einige zahlreiche Veränderungen erkannt, auch, dass die älteren Blogs verschwunden sind. Nun, ich habe einfach mal ausgemistet. Altes verschwindet, um Platz für Neues zu schaffen.


Um dieses Bild handelt es sich um eine Kakao-Karte, welche ohne tieferen Sinn entstand. Ich wollte mich lediglich neu ausprobieren, da ich an meinem Stil arbeite. Mein Stil soll mehr in den Surrealismus gehen und doch ein wenig der asiatischen Stilrichtung ähneln. Aber nicht zu sehr, dies ist für mich ziemlich wichtig.
Die Karte habe ich "Lady Egg" getauft, denn sie trägt Eier. Um was es sich für Eier handelt, habe ich mir keine Gedanken gemacht. Wenn ich zeichne, dann lieber ohne die Realität zu beachten. Es ist ein Ausdruck meiner Gedanken, Träume und Wünsche.
Die Person ist keiner wirklichen Person zugedacht. Das heißt, dass ich ihr wahllos ein Design gegeben habe. Ich wollte etwas edles und doch natürliches zeichnen.


Auch wenn es sich hierbei nur um eine kleine Kakao-Karte handelt, so muss ich gestehen, dass ich dafür wirklich lange gebraucht habe. Ich saß zwar, insgesamt, vielleicht nur drei oder vier Tage an der kompletten Kakao-Karte, dennoch ließ ich mir dafür Zeit.
Mir gefallen Linien in Sepia viel lieber, als in Schwarz, weshalb ich bevorzugt auf Sepia zurück greife. Ich gestehe, dass mir die Augen sehr gut gelungen sind, zumindest ist das meine persönliche Meinung.
Zunächst hatte ich vor gehabt, in den Hintergrund Dinosaurier zu zeichnen, allerdings gefiel es mir schlussendlich gar nicht, sodass ich die Lady raus schneiden musste und eher einen simplen und schlichten Hintergrund wählte.
Den Hintergrund habe ich anfänglich mit einer Farbe koloriert und mit unterschiedlichen Farbabstufungen dann den Hintergrund gestaltet. Der Mond ist mit Bundstiften hervorgehoben.


Die Haut habe ich zuerst gezeichnet. Ein Merkmal von mir, dass ich immer zuerst mit der Haut beginne, bevor ich den Rest mache. Begonnen habe ich mit E53 (Alkoholmarker der Copic-Marker-Serie), um diesen dann mit E51 zu blenden. An den Augen und Lippen verwendete ich R20, welches ich mit E01 geblendet habe. Auch die Haut habe ich mit E01 verblendet, gefolgt von E00, E000 und E0000. Mit der Farbe BG10 setzte ich die blauen Schattierungen ein, diese ich mit E0000 verblendete, um einen sauberen Übergang zu schaffen.

Zum Schluss verwendete ich noch einmal Bundstifte. Mit diesen vertiefe ich die Schattierungen und kann vergessene Stellen, oder sogar übermalte Stellen verbessern.
Bevor ich mit der weißen Tusche in das Bild gehe, schaue ich, ob ich kleine Dekormaterialien einfügen möchte. Kleine Details, noch so unscheinbar, wie sie sein könnten, heben oft das Bild noch einmal hervor.
Weiße Tusche empfehle ich von Dr. PH. Martin's Farben. Diese Tusche ist nicht zu flüssig und auch nicht zu dick. Man kann sehr gut mit der Feder arbeiten, ohne ein Stocken. Zumindest ist mir die weiße Tusche viel lieber, als Gel-Stifte, denn oftmals sind Gel-Stifte nicht deckend.

Für Tipps und Fragen bin ich gerne bereit.

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